Migration, das vergessene Wahlkampfthema: Bundespolizei greift immer mehr illegale Afghanen auf

Video-Szenen von der deutsch-österreichischen Grenze: Wohl nicht zuletzt die Aussicht auch auf eine Regierungsbeteiligung der „Grünen“ nach der Bundestagswahl beschert Schleusern Hochkonjunktur. Die Bundespolizei hat bislang rund 70 Afghanen aufgegriffen, die von US-Truppen zunächst in andere EU-Länder ausgeflogen worden waren und die dann nach Deutschland „weitergereist“ sind.

Laut Medienberichten wurden in den vergangenen Wochen seit Einstellung der „Luftbrücke“ allein 32 Afghanen registriert, die aus Polen kamen. 26 gelangten via Italien, sieben via Frankreich und fünf via Spanien nach Deutschland,  berichtet die „Welt“ unter Berufung auf Angaben der Bundespolizei. Es ist stark anzunehmen, dass die Dunkelziffer sehr viel höher liegt, weil derzeit nur an der deutsch-österreichischen Grenze vorübergehende Kontrollen durchgeführt werden.

Zuvor hatte bereits die „Deutsche Presse-Agentur“ (dpa) gemeldet, dass sich insgesamt rund 90 Afghanen von der US-Basis Ramstein in Rheinland-Pfalz aus dem Staub machen konnten. Statt die Weiterreise in die USA anzutreten, beantragten sie Asyl in Deutschland.

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