Corona-Hysterie: Fast die Hälfte der Infizierten hat gar nichts bemerkt

Wie hoch ist die Dunkelziffer derer, die sich mit Corona infiziert haben, ohne es bemerkt zu haben? Welche Bevölkerungsgruppen sind besonders stark von Covid-19 betroffen? Mediziner der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz haben u.a. zu diesen Fragen eine neue, umfangreiche Langzeitstudie veröffentlicht.

Befragt wurden über einen Zeitraum von acht Monaten rund 10.000 Menschen. Die Ergebnisse decken sich weitgehend mit anderen Studien: Bei rund 40 Prozent der Befragten waren die Symptome offenbar so gering oder entsprachen einem weitgehend harmlosen grippeähnlichen Verlauf, dass die Betroffenen gar nichts von ihrer Infektion wussten oder bemerkt hatten!

Im Umkehrschluss bedeutet das: Sechs von zehn Infektionen wurden in den vergangenen Monaten erkannt, vier nicht (falsch positive Testergebnisse einmal ganz außen vor gelassen).

Diese Daten decken sich grob mit den Ergebnissen einer Studie der Uni Lübeck, die im Mai veröffentlicht wurden: Dort wurde bei 3,5 Prozent der Teilnehmenden festgestellt, dass sie zwar schon eine Corona-Infektion durchgemacht hatten (Antikörper), aber rund 30 Prozent von ihnen davon nicht den geringsten Schimmer hatten. Mit anderen Worten: Die Infektion verlief meist harmloser als ein saisonüblicher grippaler Infekt!

 

Mehrzahl der unentdeckten Infektionen bei Älteren!

Überraschend auch: Männer sind laut der Mainzer Studie häufiger als Frauen unwissentlich infiziert, ältere Menschen deutlich häufiger als jüngere! Während 35 Prozent derer, die in der Gruppe der 25- bis 34-Jährigen eine Infektion durchgemacht hatten, nichts davon wussten bzw. bemerkten, waren es bei den über 75-Jährigen 63 Prozent, die keine Kenntnis davon hatten, dass sie überhaupt jemals infiziert waren.

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