Horrorzahl des Tages: Insolvenz-Lawine reißt 350.000 weitere Jobs mit in den Abgrund

Es klingt auf den ersten Blick paradox: Im Lockdown-Jahr 2020 gab es nur knapp 16.000 Firmenpleiten. Das sei der niedrigste Stand seit Einführung der Insolvenzordnung 1999, wie uns Regierungspropaganda und öffentlich-rechtliche Staatsmedien weismachen wollen. Endlos-Lockdown und Tiefstand an Pleiten – wie passt das zusammen? Ganz einfach: Für viele eigentlich zahlungsunfähige Firmen wurde vor einem Jahr die sogenannte Insolvenzantragspflicht kurzerhand ausgesetzt, um den Lockdown-Irrsinn in aller Ruhe durchziehen zu können.

Mit dieser Insolvenzverschleppung von Staats wegen ist jetzt aber offenbar wirklich Schluss! Georg Licht, Ökonom am „Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW)“ in Mannheim, erwartet deshalb schon kurzfristig 25.000 Insolvenzen allein aus dem Lockdown-Jahr 2020, den Endlos-Lockdown in diesem Jahr noch gar nicht mitgerechnet. Andere Experten wie Henning Vöpel, Direktor des »Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts« (HWWI), befürchten sogar bis zu 35.000 Firmenpleiten. Da in diesen Betrieben (v.a. Restaurants, Hotels, Mode-Boutiquen, Friseursalons) im Schnitt etwa zehn Beschäftigte arbeiten, sind das nach Adam Riese weitere 350.000 Jobs, die jetzt den Bach runter gehen dürften.

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