Grüne Doppelmoral: Auch dieser Öko-Sozialist leidet an akuter Vergesslichkeit!

Die »versehentlich« vergessenen Nebeneinkünfte der ökosozialistischen »Kanzlerkandidatin« Annalena Baerbock über insgesamt mehr als 50.000 Euro sind kein Einzelfall. Doppelmoral und Heuchelei der Grünen haben viele Gesichter.

Auch der frühere Bundesvorsitzende der Partei, Cem Özdemir, leidet unter akuter Vergesslichkeit. Er hat jetzt Sonderzahlungen aus den Jahren 2014 bis 2017 in Höhe von insgesamt 20.580,11 Euro bei der Bundestagsverwaltung nachgemeldet. Bei diesen Geldern handelte es sich um Weihnachtsgeld, das die Partei an Özdemir und alle Mitarbeiter der Bundesgeschäftsstelle ausgezahlt habe, hieß es.

Özdemirs Bundestagsbüro teilte dazu lapidar mit: »Herr Özdemir hat im Mai 2021 Jahressonderzahlungen (Weihnachtsgeld) für die Jahre 2014 bis 2017 eigenständig nachträglich der Bundestagsverwaltung gemeldet, nachdem ihm und seinem Büro aufgefallen ist, dass dies versehentlich nicht bereits erfolgt ist.«

Es ist allerdings nicht das erste Mal, dass Özdemir durch sein Finanzgebaren auffällt. 2002 räumte er ein, finanzielle Kontakte zum PR-Berater und Lobbyisten Moritz Hunzinger gehabt zu haben. Konkret hatte er im Januar 1999 einen Kredit über 80.000 Mark erhalten und mit dem Darlehen zu »marktüblichen Zinsen« von 5,5 Prozent eine Steuernachforderung beglichen. Die allgemein üblichen Zinsen für Ratenkredite lagen seinerzeit bei zehn Prozent und mehr.

Ein anderer Doppelmoral-Apostel »hatte es eilig“

Franz Untersteller, bis vor wenigen Wochen noch grüner Umweltminister in Baden-Württemberg, setzte sich während seiner Amtszeit vehement für ein generelles Tempolimit von 130 km/h ein. Im November 2020 wurde der 64-Jährige mit 177 Sachen auf dem Tacho von der Polizei erwischt – erlaubt waren 120. Untersteller rechtfertigte sich mit dem denkwürdigen Satz: »Ich hatte es eilig.«

Auch beim Thema Flugreisen klaffen bei den Grünen Anspruch und Wirklichkeit weit auseinander. Zuletzt waren nach Recherchen der »Bild«-Zeitung Abgeordnete der Grünen die Vielflieger unter den Parlamentariern. Zwischen Herbst 2017 und Ende 2018 unternahmen die Grünen im Schnitt 1,9 Einzelreisen pro Kopf. Zum Vergleich: Der Durchschnitt unter allen Fraktionen lag bei 1,2 Einzelflügen pro Person.

Nicht zu vergessen: Frank Bsirske, der jetzt auf dem Ticket der grünen Öko-Sozialisten für den Bundestag kandidiert. Der Ex-Verdi-Chef ließ sich im Sommer 2008 einen First-Class-Flug von der Lufthansa nach Los Angeles spendieren – während seine Mitglieder zeitgleich gegen den generösen Spender streikten. »Arbeiterführer« Bsirske hatte nach eigenen Worten »die Brisanz, die dieser Flug in der öffentlichen Wahrnehmung ausgelöst hat, unterschätzt.«

Die Doppelmoral von der Geschicht‘ kennt der Volksmund nur allzu gut: »Wasser predigen, Wein saufen!«

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