Ganz schön clever: Griechen reichen uns jeden Monat 1.000 Migranten durch

Heimlich, still und leise – und das auch noch ganz legal: Anerkannte »Flüchtlinge« reisen in großem Umfang aus Griechenland nach Deutschland ein und beantragen hier im Zuge sogenannter Sekundärmigration erneut Schutz. Laut »Welt am Sonntag« kommen auf diese Weise monatlich rund 1.000 Migranten, die meisten von ihnen nach Angaben der Bundespolizei auf dem Luftweg. Unfassbar: Die visumfreie Weiterreise innerhalb der EU macht’s möglich!

Allein im Januar und Februar stellten etwa 2.100 Personen Asylanträge beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), obwohl sie bereits in Griechenland den Status der Schutzberechtigung erhalten hatten, bestätigte das BAMF den Bericht auf Nachfrage. Im gesamten Jahr 2020 wurde demnach bei 7.100 Asylbewerbern festgestellt, dass sie bereits in Griechenland als schutzberechtigt anerkannt worden waren.

Der Griechen-Trick

Der Obmann der Unionsfraktion im Innenausschuss, Alexander Throm (CDU), sieht im Verhalten der Griechen »eine neue Strategie«. Der Trick: Sogenannte Flüchtlinge zügig anerkennen, Mindestversorgung nicht gewährleisten, damit sie schnell weiterziehen. Der CDU-Innenexperte forderte, die visumfreie Weiterreise von in Griechenland anerkannten Asylbewerbern innerhalb der EU bis auf weiteres auszusetzen.

Die »migrationspolitische Sprecherin« der FDP, Linda Teuteberg, warf der Bundesregierung vor, sie habe während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft keine Fortschritte bezüglich dieser Problematik erzielt. Es sei ein »unhaltbarer Zustand«, dass Rücküberstellungen vor deutschen Gerichten scheiterten, weil die Bedingungen im eigentlich zuständigen Staat als »unzumutbar« beurteilt würden.


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