Planspiele in der CDU: Mehrspänner mit Merkel und Laschet auf dem Kutschbock

In den Parteizentralen hat der Bundestagswahlkampf längst begonnen. Nach der Wahl des Merkel-Klons Armin Laschet zum CDU-Vorsitzenden rückt in der Union in den kommenden Wochen die K-Frage in den Fokus. In unionsinternen Strategiespielen wird nach DK-Informationen eine Machtteilung nach SPD-Vorbild durchgespielt.

In der Praxis könnte die so aussehen: Der Merkel-Paladin Laschet, der Totalversager Jens Spahn (CDU), Bayerns kleiner Corona-Diktator Markus Söder (CSU) und der ewige Zweite, Friedrich Merz (CDU), raufen sich zu einem Mehrspänner (»Team«) zusammen – nach dem Vorbild der ehemaligen SPD-Troika Scharping/Schröder/Lafontaine. Auf dem Kutschbock sitzen Laschet und Merkels unseliger Geist. Denn dass es keinen Bruch mit der Politik Merkels geben wird, haben sowohl der neue CDU-Vorsitzende als auch CSU-Chef Söder bereits klargemacht.

  • Bayerns kleiner Corona-Diktator Markus Söder (CSU) wird, was er schon immer werden wollte: Kanzlerkandidat und Kanzler von grünen Gnaden.
  • Der politische Totalversager Spahn lässt sich noch vor der Bundestagswahl zum CDU/CSU-Fraktionschef wählen. Dies würde den Sturz des blassen Fraktionsvorstehers Ralph Brinkhaus voraussetzen (den Spahn hinter den Kulissen bereits fleißig betreibt).
  • Friedrich Merz, hinter dem die Ost-CDU und fast die Hälfte der Parteitagsdelegierten stehen, reiht sich in den Viererbund als künftiger Superminister ein – zum Beispiel für Wirtschaft & Digitales. Um wieder im Rampenlicht zu stehen, springt der Sauerländer gerne auch über Schatten, die ein Vielfaches länger sind als seine 1,98 Meter Körpergröße.

Ob eine solche Aufteilung der Macht auf Dauer allerdings funktioniert bzw. wie lange sie halten würde, ist höchst fraglich. Die handelnden Personen, allesamt Egomanen, müssten ein gehöriges Maß an Selbstverleugnung aufbringen. Vor allem Merz, Galionsfigur des »konservativen« Parteiflügels, ist in der Vergangenheit durch vieles aufgefallen – nicht jedoch durch übertriebene Teamfähigkeit. Und Söder ist zerfressen von einer absolutistischen Machtgier.

ABER:

Die Union wurde noch nie durch einen gemeinsamen Nenner zu irgendetwas anderem als dem Willen zur Macht zusammengehalten. Dieser Kanzlerwahlverein verstand sich und begreift sich noch immer als »Erbhof«, als die quasi natürliche Regierungspartei Deutschlands (die man zusammengerechnet seit 1949 über ein halbes Jahrhundert lang ja auch war). Wenn’s dem Machterhalt dient, dann gerne auch »im Team«.

Laschet könnte sich in diesem Gespann (wie gesagt mit Merkel als geistiger Mit-Kutscherin) als der große Integrator inszenieren, ohne das wirkliche Spitzenamt, nämlich das Kanzleramt, schon jetzt zu beanspruchen. In vier Jahren, wenn sich Söder im Grabenkrieg mit den Grünen verschlissen hat, wird man weitersehen. Laschet wäre dann 66 und noch immer im besten Kanzleralter. Zur Erinnerung: Konrad Adenauer war 73 Jahre alt, als er 1949 Kanzler wurde und es 14 Jahre lang blieb.

Wer sich mit Unionsabgeordneten unterhält, hört neuerdings jedoch deutliche Skepsis mit Blick auf die Personalie Spahn. Es wachsen die Bedenken, ob sich dieser Totalversager in einem Gespann wirklich als Zugpferd für den Bundestagswahlkampf erweisen wird. Denn das Impfdesaster des Gesundheitsministers könnte größer kaum sein: sich häufende Berichte über teils gravierende Nebenwirkungen, immer mehr unklare Todesfälle, akute Lieferengpässe bei den diversen Vakzinen und jetzt auch erhebliche Zweifel an deren Wirksamkeit bei älteren Menschen!

Aus einem Bericht des »Robert Koch-Instituts« (RKI), den die Mainstream-Medien aus nachvollziehbaren Gründen nicht an die große Glocke hängen, geht hervor, dass überhaupt nicht gesichert ist, ob und welche Impfstoffe bei der Risikogruppe der sogenannten vulnerablen Personen wirken. Das dem Bundesgesundheitsministerium unterstehende RKI räumte im Rahmen einer Fachpublikation im »Epidemiologischen Bulletin« vom 14. Januar ein, man könne keine Aussage über die Wirksamkeit »des Impfstoffs« (gemeint ist vorliegend der von »BioNTech/Pfizer«) bei Personen über 75 Jahren treffen. Im Bulletin heißt es dazu auf Seite 27 wörtlich: »In der höchsten Altersgruppe (≥ 75 Jahre) ist … eine Aussage über die Effektivität der Impfung mit hoher Unsicherheit behaftet.«

»Die Impfung bringt Licht ans Ende des Tunnels«, tönte Spahn noch unlängst. Nach Lage der Dinge dürfte der Tunnel verdammt lang werden. Dass sich eine Erfolgsstory irgendwie anders liest, dämmert inzwischen auch der ›Bild‹-Zeitung. Selbst Spahns treuester Mainstream-Verbündeter spricht von einem »Impfdesaster«.(oys)

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