Wut und Verzweiflung in Frankreich: »Wir müssen aufhören, zu denken, dass alle nett sind«

Die offenkundig islamistische Mordattacke auf zwei Frauen und einen Mann in der Basilika von Nizza reißt in Frankreich neue Wunden auf. Wie kam der mutmaßliche Attentäter nach Südfrankreich? War er allein? Anti-Terror-Staatsanwälte ermitteln.

Die französische Polizei nahm unterdessen einen weiteren Mann in Gewahrsam. Der 47-Jährige wird verdächtigt, am Tag vor der Tat mit dem mutmaßlichen Täter, einem 21 Jahre alten Islamisten aus Tunesien, in Kontakt gestanden zu haben. Über diesen wurden weitere Einzelheiten bekannt: Laut Anti-Terror-Staatsanwalt Jean-François Ricard war der Tunesier am 20. September auf der italienischen Insel Lampedusa eingetroffen.

Unter den Franzosen auf der Straße wächst der Unmut. Selbst ein Priester sagt: »Wir müssen aufhören, zu denken, dass alle nett sind. Weil das nicht stimmt!«

Neueste Beiträge

Beliebteste Beiträge

Ähnliche Beiträge

Damit wir auch zukünftig kritisch, pointiert und unabhängig berichten können, benötigen wir IHRE Spende!

Vielen herzlichen Dank für IHRE großzügige Unterstützung!